Ausgangslage
Ein Ehepaar besaß ein selbstgenutztes Eigenheim sowie eine vermietete Immobilie. Beide Objekte waren noch teilweise finanziert, dennoch wollten die Eltern frühzeitig klären, wie das Vermögen langfristig auf ihre beiden Töchter übergehen soll. Ziel war eine steuerlich sinnvolle Übertragung bereits zu Lebzeiten und gleichzeitig eine klare Regelung für die Zukunft.
Herausforderung
Die Herausforderung lag darin, dass die beiden Immobilien unterschiedliche Werte hatten und die familiären Vorstellungen der Töchter nicht immer deckungsgleich waren. Ohne klare Struktur bestand das Risiko, dass aus kleinen Meinungsverschiedenheiten später größere Konflikte entstehen könnten - insbesondere im Zusammenhang mit Erbfragen oder der Bewertung der Immobilien.
Vorgehensweise
Ich habe zunächst mit den Eltern ihre Ziele und Prioritäten besprochen und daraus zwei mögliche Lösungsszenarien entwickelt. Diese habe ich steuerlich simuliert und hinsichtlich der Auswirkungen auf Vermögen, Finanzierung und spätere Erbfälle bewertet.
Im nächsten Schritt habe ich Gespräche mit den beiden Töchtern geführt - zunächst separat und anschließend gemeinsam mit den Eltern. Als neutraler Dritter konnte ich die Vorstellungen der Eltern einordnen und gleichzeitig aufzeigen, welche Lösung steuerlich sinnvoll und familiär tragfähig ist.
Da auf beiden Immobilien noch Kredite bestanden, wurde zusätzlich eine Abstimmung mit der finanzierenden Bank erforderlich. In diesem Zusammenhang konnte eine Lösung gefunden werden, die eine Übertragung der Immobilien innerhalb der Familie trotz bestehender Finanzierung ermöglicht.
Ergebnis
Im Ergebnis wurden die Immobilien im Sinne der Eltern strukturiert übertragen. Die Töchter konnten sowohl fachlich als auch persönlich von der gewählten Lösung überzeugt werden. Damit wurde eine steuerlich saubere und zugleich familiär stabile Regelung geschaffen, die spätere Konflikte innerhalb der Familie vermeiden soll.