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Kostenloser Praxis-Leitfaden

Pflichtteil schützen, statt Substanz verlieren

6 Strategien zur Pflichtteilsreduktion, Berliner Testament mit Strafklauseln, BGH-Rechtsprechung zum Nießbrauch und 3 Beispielrechnungen — kompakt, mit allen Paragraphen, ohne Fachchinesisch.

Dieser Leitfaden ist für Sie, wenn Sie ein Familienvermögen aufbauen oder vererben — und sicherstellen wollen, dass Pflichtteilsforderungen Ihre Substanz nicht zerschlagen. Egal ob Immobilie, Beteiligung oder Liquidität.

10 Seiten, viele Tabellen
Mit BGB-Paragraphen + BGH-Urteilen
3 konkrete Rechenbeispiele
Berliner Testament: 3 Strafklauseln

Was Sie erwartet

8 Teile, alle mit Praxisbezug

Ein Vorgeschmack auf den Leitfaden. Die vollständige Version mit allen Strategien, Strafklauseln und Beispielrechnungen erhalten Sie als PDF.

01

Wer hat einen Pflichtteilsanspruch

Abkömmlinge, Ehegatte, Eltern — und wer trotz Familie NIE pflichtteilsberechtigt ist.

02

Pflichtteil berechnen

Tabelle mit allen Familienkonstellationen plus Beispiel: 1 Mio EUR, 2 Kinder, eines enterbt.

03

Pflichtteilsergänzung — die unterschätzte Falle

§ 2325 BGB: Schenkungen der letzten 10 Jahre zählen mit gleitender Schmelzregel.

04

Nießbrauch hemmt die 10-Jahres-Frist

Warum der Vorbehaltsnießbrauch BGH-Urteile auslöst — und wie Sie es richtig machen.

05

6 Strategien zur Pflichtteilsreduktion

Verzicht, Schenkung, befristeter Nießbrauch, Strafklauseln, Familienstiftung, FamKG.

06

Berliner Testament richtig formulieren

Pflichtteilsstrafklausel, Jastrowsche Klausel, Wiederverheiratungsklausel — drei Varianten.

07

3 Beispielrechnungen

Konkrete Fälle bei 500.000, 2 Mio und 8 Mio EUR Vermögen — mit und ohne Strategie.

08

Die 4 häufigsten Fehler

Was Familien regelmäßig sechsstellige Beträge kostet — und warum es alle vermeidbar sind.

Aus dem Leitfaden

Was viele beim Nießbrauch übersehen

Wer Immobilien mit Vorbehaltsnießbrauch verschenkt und kurz vor dem Tod stirbt, glaubt oft, die 10-Jahres-Frist sei abgelaufen. Tatsächlich hat der BGH mehrfach entschieden: Solange der Schenker den Nießbrauch hält, hat er die Sache wirtschaftlich nicht aus der Hand gegeben — die Frist beginnt nicht.

Konsequenz: Pflichtteilsberechtigte können den vollen Wert der Schenkung verlangen, als wäre sie gestern erfolgt. Im Leitfaden zeigen wir, wie Sie das vermeiden.

Rechtsgrundlage: BGH Urt. v. 27.04.1994 — IV ZR 132/93; BGH XII ZB 415/15

Aus der Praxis

Praxisnah für Erblasser, Erben und Pflichtteilsberechtigte

Florian Enders ist Steuerberater bei tietze enders und Partner mbB in Liederbach. Schwerpunkte: Vermögensnachfolge, Pflichtteilsgestaltung, Erbschaft- und Schenkungsteuer. Der Leitfaden basiert auf realen Mandantenfällen — Namen sind selbstverständlich anonymisiert.

Sie planen eine konkrete Gestaltung? Klären Sie Ihre Situation in einem kostenfreien Erstgespräch: sprichmit.florian-enders.de